Architektur & Kunstwerke

Die Propstei St. Gerold ist ein Ort der Ruhe, des Miteinanders und der spirituellen Einkehr.

In ihrer Architektur verbinden sich Spuren romanischer Baukunst mit barocken Erweiterungen und zeitgenössischen Akzenten. Das Ensemble aus Kirche, Wohn- und Veranstaltungsgebäuden und weitläufiger Anlage erzählt von der lebendigen Entwicklung eines spirituellen Zentrums im Großen Walsertal. Im Inneren begegnen den Besucher: innen wertvolle Kunstwerke von regionaler und internationaler Bedeutung.

Die Propstei St. Gerold ist geprägt von schlichter, klarer Architektur, die den Raum für Stille, Begegnung und gemeinsames Feiern öffnet. Die Propsteikirche überrascht mit einer ungewohnten Raumgestaltung sowie einer spirituellen Wohnecke.

Auf barocke Pracht wurde bewusst verzichtet – stattdessen strahlt die Kirche eine Einfachheit aus, die der ursprünglichen Idee des klösterlichen Lebens entspricht: Reduktion auf das Wesentliche und Offenheit für das Miteinander.

Nachhaltigkeit, Klarheit, Erdverbundenheit

Die behutsamen Sanierungen und baulichen Ergänzungen wurden vom Architekturbüro Hermann Kaufmann sowie dem international renommierten Lehmbauer Martin Rauch umgesetzt. Mit ihrer Arbeit ist es gelungen, historische Substanz zu bewahren und zugleich zeitgenössische Akzente zu setzen, die in Materialwahl und Gestaltung die Werte der Propstei widerspiegeln: Nachhaltigkeit, Klarheit und Erdverbundenheit.

Besondere Kraft verleihen der Propstei die Kunstwerke von Ferdinand Gehr, Hugo Imfeld, Fridolin Dummeisen, Ueli Schmutz, P. Kim en Joong und Gerry Mayer (um nur ein paar zu nennen), die in der Propsteikirche und in der Gnadenkapelle, in den angrenzenden Räumen und der Außenanlage die Werte von Einfachheit, Gemeinschaft und Glauben zum Ausdruck bringen.




So verbindet sich in der Propstei Architektur mit Kunst zu einem harmonischen Ganzen:

Ein Ort, der inspiriert, zur Ruhe führt und Menschen seit Jahrhunderten auf neue Weise Glauben und Gemeinschaft erfahren lässt.